Was können Sie jetzt tun? Vier ehrliche Optionen
Den Preis senken – aber richtig
Das klingt schmerzhaft, ist aber oft der direkteste Weg. Viele Eigentümer senken den Preis zu spät und zu wenig. Ein paar tausend Euro Nachlass reichen selten. In einem abgekühlten Markt liegt der reale Verkaufspreis manchmal 10 bis 20 Prozent unter dem, was man sich ursprünglich vorgestellt hat.
Lassen Sie den Marktwert unabhängig einschätzen – nicht vom Makler, der Ihnen die Vermittlung sichern will, sondern auf Basis echter Vergleichswerte in Ihrer Gegend.
Vorübergehend vermieten
Wer Zeit hat und keine sofortige Liquidität braucht, kann das Objekt zeitweise vermieten. Die Mieteinnahmen puffern zumindest einen Teil der Finanzierungskosten ab.
Aber Vorsicht: Ein vermietetes Objekt lässt sich deutlich schwerer verkaufen. Mieter haben Kündigungsschutz. Und Ihre Bank muss der Nutzungsänderung möglicherweise erst zustimmen. Schauen Sie vorher genau in Ihren Kreditvertrag.
Makler oder Vermarktung wechseln
Manchmal ist es nicht der Preis. Manchmal sind es einfach schlechte Fotos, eine nichtssagende Beschreibung oder ein Makler, der Ihr Objekt unter ferner liefen behandelt. Ein frischer Blick kann helfen: bessere Bilder, ein aufgeräumtes Exposé, vielleicht Home Staging.
Was viele nicht wissen: Professionelle Fotos allein können die Klickrate eines Inserats um ein Vielfaches erhöhen. Das kostet ein paar hundert Euro und kann Wochen an Vermarktungszeit sparen.
Direktverkauf – wenn es schnell gehen muss
Und dann gibt es noch die Option, über die kaum jemand zuerst nachdenkt, die aber oft die praktischste ist: den Direktverkauf an einen Immobilienkäufer wie immobilien-sofort-ankauf.at.
Das funktioniert so: Sie melden sich, schildern das Objekt, und bekommen innerhalb von 24 bis 48 Stunden ein konkretes Angebot. Kein wochenlanger Verhandlungsmarathon, kein Hoffnung-und-Bangen. Der Kaufvertrag kann oft schon nach zwei bis vier Wochen beim Notar unterzeichnet werden.
Was Sie dafür in Kauf nehmen: Der Kaufpreis liegt in der Regel etwas unter dem, was Sie auf dem freien Markt erzielen könnten. Das ist fair und ehrlich so.
Was Sie dafür gewinnen: keine Maklergebühren, keine weiteren Zinsmonate, keine Ungewissheit. Und wenn man das alles gegenrechnet – gesparte Zinsen, keine Provision, keine verlorene Zeit – ist der Direktverkauf oft gar nicht so viel teurer als der klassische Weg. Manchmal sogar günstiger.